Ausstellung vom
15. März bis 28. April


Vernissage:
Freitag, 15. März um 18 Uhr
Friedrich Boell: »Digilog«

Einzelausstellung
Öffnungszeiten:
Di+Do 10-15 Uhr, Mi+ Fr 17-20 Uhr,
Sa 14-19 Uhr, So + feiertags 11-19 Uhr.


Als Eintritt bitten wir um einen angemessenen Beitrag nach Ihren Möglichkeiten in unsere Spendenbox an der Bar im Gebäude.

Einladungskarte zum Download


Während der Ausstellung erscheint ein Katalog.


Anfahrt:
Ein Parken auf dem Gelände der Walkmühle mit dem PKW ist nicht möglich. Es gibt keine öffentlichen Parkplätze. Bitte nutzen Sie aus diesem und weiteren guten Gründen nach Möglichkeit Ihre Füße,das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr: Buslinie 3 (Haltestelle Bornhofenweg) oder Buslinie 6 (Haltestelle Nordfriedhof).Bitte nutzen Sie den oberen Zugang zur Walkmühle.



Unser aktuelles Veranstaltungsprogramm finden Sie hier als PDF zum Download:







In der Einzelausstellung »Digilog« des Kölner Medienkünstlers Friedrich Boell wird eine Auswahl seiner Werke aus den vergangenen Jahren dem Publikum präsentiert.
Boells Spezialität ist es, aus Elektroschrott und gefundenen Materialien einzigartige Installationen zu schaffen, die ästhetisch ansprechend sind. Durch den Einsatz von Licht, Kinetik und Elektronik gelingt es ihm, Alltagsgegenständen einen neuen Kontext zu verleihen und sie auf eine Weise zu entfremden.
Der Titel »Digilog« ist eine treffende Wortkreation aus »digital« und »analog«, die Boells Arbeitsweise prägnant umschreibt. In seinen Werken erforscht er die Schnittstellen zwischen der digitalen und der analogen Welt und schafft so ein eindrucksvolles Gesamterlebnis. Ein zentraler Fokus seiner Arbeit liegt auf Flachbildschirmen, die er durch den Einsatz unterschiedlicher Lichtquellen auf innovative Weise modifiziert und neu interpretiert. Friedrich Boell nutzt dabei auch computerbasierte Fertigungsverfahren wie 3D-Druck, CNC-Fräsen und Laserschneiden, um seine künstlerischen Visionen in die Realität umzusetzen. Mit präziser Technik und einem Auge fürs Detail fertigt er Kunstwerke, die die Grenzen des Möglichen ausloten und die Betrachtenden innehalten lassen.

Die Ausstellung im Künstlerverein Walkmühle bietet dem Publikum zudem eine interaktive Erfahrung, denn es wird unter anderem ein fahrendes Wohnzimmer präsentiert, in dem sich die Möbel – angetrieben von Brushless Motoren, die Boell aus defekten Kinderspielzeugen ausgebaut hat – durch den Raum bewegen. Dieses einzigartige Setup lädt die Besucher ein, sich spielerisch mit kritischen Fragen zur Technologie und ihrer Rolle in unserem täglichen Leben auseinanderzusetzen, bzw. insgesamt mit den Wechselwirkungen zwischen Technologie, Kunst und unserem täglichen Leben.
In jedem Fall Durch schafft Friedrich Boell in »Digilog« eine Ausstellung, die durch die Kombination von künstlerischer Innovation und technischer Expertise sowohl visuell als auch konzeptionell beeindruckt.




Oben: "Kinästhesie", 2022. Hoverboard-Motoren und gesammelte Objekte. Foto © Friedrich Boell.
Unten: "Das Tor zur Hölle", 2023. TFT Bildschirm, Wickelfalzrohr, Niederdrucknatriumdampflampe. Foto: © Friedrich Boell.




Begleitende Veranstaltungen:

Im Rahmen der Ausstellung findet am Mittwoch, den 3. April um 20 Uhr auch ein Salon mit Friedrich Boell und einem Künstlergespräch statt.

Während der »Kurzen Nacht der Museen und Galerien« in Wiesbaden, deren Eröffnung am 13 April um 18 Uhr in der Walkmühle stattfindet, ist die Ausstellung von Friedrich Boell bis Mitternacht zu besichtigen.




Während der Ausstellung erscheint ein Katalog.
Mehr Infos zu Friedrich Boell unter: www.lleob.de




Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden..
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Titelbild: Friedrich Boell: Installation »Dead Pixel«. 2018 (Ausschnitt). Foto: © Frankie Macaulay.